Hoffnungsschichten


Maße:  90 x 60 cm


Technik:  Collage aus Chinapapier


Bildträger:  Leinwand


Rahmen:  im weißen Holzrahmen


Jahr:  2026


Preis:  1.200 €


Status:  verfügbar


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Über das Werk

„Hoffnungsschichten“ setzt sich mit der Farbe Rosa und ihrer historischen Umcodierung auseinander. Rosa und Pink erscheinen hier nicht als Symbole von Zartheit oder Dekoration, sondern als Farben, die gelernt haben, unauffällig zu sein – und gerade deshalb neu befragt werden müssen.

Ursprünglich stand Rosa in enger Verbindung zu Rot: zu Körperlichkeit, Energie und Präsenz. Im 20. Jahrhundert wurde diese Beziehung systematisch verschoben. Rosa wurde zur Markierung des „Anderen“, zur Chiffre für Abweichung und vermeintliche Schwäche. Besonders drastisch zeigte sich diese gewaltsame Codierung im Nationalsozialismus, als der rosa Winkel zur Kennzeichnung homosexueller Männer missbraucht wurde. Diese historische Belastung wirkt bis heute nach. Nach 1945 wurde Rosa nicht neutralisiert, sondern neu geordnet: in den privaten Raum verlagert, mit Weiblichkeit verknüpft und kommerzialisiert. Politische Schwere wurde ästhetisch beruhigt, während Pink diesen Prozess weiter zuspitzte – greller, künstlicher, eindeutiger.

Mit „Hoffnungsschichten“ formuliere ich ein bewusstes Statement für Rosa und Pink. Die Farben kämpfen sich Schicht für Schicht zurück und fordern ihren Platz im gesellschaftlichen Raum neu ein. Die abstrakte Collage entfaltet sich als vielschichtige Komposition, in der Materialität und Struktur eine zentrale Rolle spielen. Der Bilduntergrund besteht aus dichten Asche- und Pigmentschichten, die trotz Überlagerung mit Chinapapier sichtbar bleiben. Sie verleihen dem Werk eine ausgeprägte haptische Tiefe und machen den Entstehungsprozess nachvollziehbar.

Darüber treten rosafarbene und pinke Papierfragmente hervor, die sich scheinbar aus massiven, aus Lavagestein zermahlenen Flächen an die Oberfläche arbeiten. Sie bringen Wärme und Spannung in das Werk und stehen im Kontrast zur rauen, schweren Basis.

So entsteht eine in sich geschlossene Komposition, die zugleich zart und kraftvoll, still und doch eindringlich wirkt.

Die Signatur befindet sich auf der Rückseite, um maximale Freiheit bei der Hängung zu ermöglichen und den Blick ganz auf die Bildwirkung zu lenken. Gerahmt in einem weißen Holzrahmen kann die Collage sofort präsentiert werden.

Über das Werk

„Hoffnungsschichten“ setzt sich mit der Farbe Rosa und ihrer historischen Umcodierung auseinander. Rosa und Pink erscheinen hier nicht als Symbole von Zartheit oder Dekoration, sondern als Farben, die gelernt haben, unauffällig zu sein – und gerade deshalb neu befragt werden müssen.

Ursprünglich stand Rosa in enger Verbindung zu Rot: zu Körperlichkeit, Energie und Präsenz. Im 20. Jahrhundert wurde diese Beziehung systematisch verschoben. Rosa wurde zur Markierung des „Anderen“, zur Chiffre für Abweichung und vermeintliche Schwäche. Besonders drastisch zeigte sich diese gewaltsame Codierung im Nationalsozialismus, als der rosa Winkel zur Kennzeichnung homosexueller Männer missbraucht wurde. Diese historische Belastung wirkt bis heute nach. Nach 1945 wurde Rosa nicht neutralisiert, sondern neu geordnet: in den privaten Raum verlagert, mit Weiblichkeit verknüpft und kommerzialisiert. Politische Schwere wurde ästhetisch beruhigt, während Pink diesen Prozess weiter zuspitzte – greller, künstlicher, eindeutiger.

Mit „Hoffnungsschichten“ formuliere ich ein bewusstes Statement für Rosa und Pink. Die Farben kämpfen sich Schicht für Schicht zurück und fordern ihren Platz im gesellschaftlichen Raum neu ein. Die abstrakte Collage entfaltet sich als vielschichtige Komposition, in der Materialität und Struktur eine zentrale Rolle spielen. Der Bilduntergrund besteht aus dichten Asche- und Pigmentschichten, die trotz Überlagerung mit Chinapapier sichtbar bleiben. Sie verleihen dem Werk eine ausgeprägte haptische Tiefe und machen den Entstehungsprozess nachvollziehbar.

Darüber treten rosafarbene und pinke Papierfragmente hervor, die sich scheinbar aus massiven, aus Lavagestein zermahlenen Flächen an die Oberfläche arbeiten. Sie bringen Wärme und Spannung in das Werk und stehen im Kontrast zur rauen, schweren Basis.

So entsteht eine in sich geschlossene Komposition, die zugleich zart und kraftvoll, still und doch eindringlich wirkt.

Die Signatur befindet sich auf der Rückseite, um maximale Freiheit bei der Hängung zu ermöglichen und den Blick ganz auf die Bildwirkung zu lenken. Gerahmt in einem weißen Holzrahmen kann die Collage sofort präsentiert werden.

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